15 Tipps für ein erfolgreiches Online-Marketing in der Gastronomie

Tipps

Wie wird Ihr Restaurant im Netz gefunden?

Jeder Gastronom sollte mit den Grundlagen des Marketings vertraut sein. Denn selbst wenn die Gäste zahlreich kommen, heißt das noch lange nicht, dass es auch so bleibt. Wie sieht es bei Ihnen aus? Vielleicht ist es an der Zeit, den Staub von Ihrem Marketing-Plan zu wischen und sich mit den aktuellen Marketing-Trends auseinanderzusetzen, um ihr Restaurant auf Hochtouren zu bringen. Sollten Sie bereits eine Website und bei Facebook oder Twitter & Co. eine Fanpage besitzen, ist das ein guter Anfang. Um die Sache mit dem Marketing aber möglichst effektiv zu gestalten, sollten Sie wissen, was im Online-Marketing derzeit sinnvoll ist und sich tatsächlich lohnt. Die folgenden Internet-Marketing-Strategien sind exklusiv für Restaurants und somit insbesondere in der Gastronomie anwendbar.

Gehen Sie mit der Zeit …

Das Marketing für Restaurants ist nicht dasselbe wie noch vor fünf oder zehn Jahren. Die Entwicklungen sind gewaltig, die Möglichkeiten ebenso. Wer bisher keinen großen Wert darauf gelegt hat, sollte wissen, dass es ohne Internet-Marketing und die entsprechende Online-Präsenz nicht mehr geht. Allerdings sollten Sie natürlich immer daran denken, dass Sie noch viel “offline” tun können (und sollten), um Ihr Restaurant zu promoten. Was davon Erfolg verspricht und was der berühmte Schnee von gestern ist, erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen …

Wer mit der Zeit geht, bewirbt sein Gastro-Unternehmen heute nicht mehr in Zeitungen oder Magazinen – es sei denn, diese gehören zu den angesagten Hipsters (z.B. www.springlane.de). Grundsätzlich haben Menschen jedoch aufgehört, in analogen Werbeartikeln nach Dienstleistungen dieser Art zu suchen, sondern nutzen zu diesem Zweck immer mehr das Internet. Um ein tolles Restaurant für ein Geschäftsessen, den Kaffeeklatsch oder einen gemütlichen Abend zu zweit zu finden, wird in diversen Internet-Portalen gesucht, wo man darüber hinaus Bewertungen anderer Gäste lesen und somit erfahren kann, wie das Essen geschmeckt hat, ob die Bedienung freundlich, das Ambiente passend war. Die Kundschaft ist anspruchsvoller und digital versierter geworden. Ihre potenziellen Gäste wollen wissen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Sie möchten das kulinarische Angebot sehen, bevor sie das ausgewählte Restaurant besuchen und favorisieren deshalb zumeist Locations, die ihre Speisekarte online veröffentlichen.

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Als seriöser Eigentümer oder Manager eines Restaurants schwören Sie schon längst nicht mehr ausschließlich auf die klassische Mund-zu-Mund-Propaganda. Das bedeutet nicht, dass Sie diese Methode überspringen sollten, aber vergessen Sie nicht die Vorteile und Funktionen zu berücksichtigen, die Ihnen das Internet bieten kann.

Machen Sie es wie Ihre potenziellen Gäste, nutzen Sie die Online-Suchmaschinen und versuchen Sie, Ihr Restaurant zu finden. Und, hatten Sie Erfolg? Wie viele Treffer hat Ihr Restaurant bei Google & Co. erzielt? Prüfen Sie regelmäßig diese Ergebnisse und fragen Sie sich dabei: Wird mein Restaurant überhaupt gefunden? Wie wurde es von meinen Gästen bewertet? Befindet es sich auf der ersten Seite der Suchergebnisse? Versetzen Sie sich in Ihre Kundschaft hinein und beurteilen Sie objektiv, ob Sie im Rahmen der Online-Suche Ihr Restaurant für den nächsten Mädelsabend, die Familienfeier oder Brunch favorisieren würden. Und zu guter Letzt schauen Sie sich die Angebote der Mitbewerber an.

Kurzum: Wenn Sie wissen, dass sich Ihre potenziellen Gäste über diverse Apps und Websites informieren und nach bestimmten Kriterien eine Auswahl treffen, können Sie diese Informationen für sich und Ihr Online-Marketing nutzen oder aber die Kundschaft der Konkurrenz überlassen. Die folgenden 15 Punkte sollen Ihnen erläutern, worauf Sie beim Online-Marketing Wert legen sollten.

Bessere Platzierung. Mehr Bewertungen. Höherer Traffic.

1. Folgen Sie den Trends. Informieren Sie sich über aktuelle Statistiken, Entwicklungen, Fakten und Zahlen, die Ihnen bei der Analyse Ihres Marketing-Plans helfen können. Interessieren Sie sich für Food-Trends und die Ansprüche sowie Erwartungen Ihrer Kundschaft. Prüfen Sie regelmäßig anhand von Bewertungen im Internet, ob Sie diesen Ansprüchen gerecht werden. Sollten Sie nicht wissen, wer zu Ihrer Zielgruppe gehört und was Ihr USP ist, dann lesen Sie das Buch „GASTRO-COACHING – Basicis & Essentials“. Hier finden Sie konkrete Tipps zu den Grundlagen des Marketings.

2. Erstellen Sie eine funktionale Website. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gäste Sie online finden? Achten Sie darauf, dass Ihre Website übersichtlich ist und Ihr Angebot sowie Ihr Alleinstellungsmerkmal ausgezeichnet darstellt sind. Ihre potenziellen Gäste sollten Ihre Website zuerst entdecken, bevor sie auf die Konkurrenz stoßen. Veröffentlichen Sie Ihre Speisekarte und bieten Sie Fotos Ihrer Spezialitäten, Ihrer Location und Ihres Teams. Ihre Gäste wollen vorher wissen, worauf sie sich einlassen und wie viel sie dafür bezahlen müssen.

3. Schreiben Sie einen Blog. Um höhere Trafficquoten im Internet zu erreichen, eignet sich ein Blog auf Ihrer Website, in dem Sie über die verschiedenen Spezialitäten schreiben (lassen), welche Sie in Ihrem Restaurant bieten. Je nach Zielgruppe könnten Sie auch von exklusiven Veranstaltungen oder aktuellen Trends berichten oder aber die Öffentlichkeit über das tägliche Angebot informieren. Auf diese Weise erreichen Sie eine Interaktion zwischen den Besuchern Ihrer Website und den Besuchern Ihrer Profile in den sozialen Netzwerken. Das Ziel sollte sein, dass die Welt über Sie spricht.

4. Informieren Sie sich über SEO (Suchmaschinenoptimierung) und sorgen Sie dafür, dass Ihre Location (beispielsweise über Google+) in den digitalen Stadtplänen (Maps) angezeigt wird. Denn Webseiten sind nicht nur für große Unternehmen geeignet. Mehr denn je ist es für kleine Unternehmen von großer Bedeutung, eine perfekt gestaltete Website zu haben. Da 72 Prozent aller Suchanfragen mit dem lokalen Standort zusammenhängen, ist es enorm wichtig, Ihre Internetpräsenz perfekt zu optimieren. Achten Sie auf bestimmte Keywords, die Sie regelmäßig in Ihren Texten verwenden und lesen Sie hierzu den Artikel „SEO?!“ aus unserer Blog-Serie zum Thema Video-Marketing.

5. Partizipieren Sie von Bloggern und nutzen Sie die Community im Netz. Schauen Sie sich im Netz um und finden Sie lokale Blogger, die über das Gastgewerbe schreiben oder einen Food-Blog führen. Kommen Sie mit diesen Leuten in Kontakt und laden Sie sie ein, Ihr Restaurant zu besuchen und es zu bewerten. Eine solche Einladung zum Gratis-Essen kann durchaus Gold wert sein, denn Blogger sind wichtige Multiplikatoren im Internet und nicht irgendwelche arbeitslosen Spinner. Jeder Kommentar über Ihr Restaurant auf einer anderen Website wird Ihr Ranking in den Suchmaschinen erhöhen. Jede positive Bewertung wird Ihre Reputation garantiert verbessern. Vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten und schauen Sie sich bei der Konkurrenz um. GASTRO-COACHING hat hierzu exklusiv eine Initiative für Gastronomen gestartet. Werden Sie Mitglied in der GASTRO-CLIQUE.

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6. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Online-Bewertungen. Über den Ruf Ihres Geschäftes wird mittlerweile nicht mehr ausnahmslos am Stammtisch entschieden, sondern schneller, effizienter und nachhaltiger geschieht dies im Internet. Achten Sie genau darauf, was die Leute über Ihr Restaurant sagen und reagieren Sie sofort. Berichten Gäste über ihre positiven Erfahrungen, dann bedanken Sie sich und weisen gegebenenfalls auf den nächsten Event oder das nächste Highlight in Ihrem Angebot hin. Gehen Sie aber auch respektvoll mit negativen Bewertung um. Entschuldigen Sie sich, aber vermeiden Sie Argumentationen. Finden Sie die Gründe für Beschwerden bitte immer bei sich selbst, analysieren Sie mit Ihrem Personal etwaige Missstände und seien Sie tatsächlich dankbar, dass Sie darauf hingewiesen werden. Denn letztlich ist jedes Feedback (ob positiv oder negativ) ein Geschenk.

7. Nutzen Sie die Vorteile der Online-Reservierung. Mit unserem Smartphone können wir heute so vieles tun, nur telefonieren möchte kaum noch jemand. Ihre Gäste wollen mit einem Klick alles im Griff haben, so auch beispielsweise die Reservierung eines Tisches in Ihrem Restaurant oder aber bei der Konkurrenz. Sofern noch nicht vorhanden, bieten Sie über Ihre Website eine Online-Reservierung an. Mit einem solchen Tool liegen Sie voll im Trend und ersparen Ihrer Kundschaft aber auch sich und Ihrem Personal wertvolle Zeit. Wenn nicht mehr pausenlos das Telefon klingelt, sondern die Reservierungen via Internet eintreffen und bestenfalls direkt ins System eingepflegt werden, können sich Ihre Mitarbeiter auf das Wesentliche konzentrieren: Ihre Gäste. Zur digitalen Abwicklung der täglichen Routine empfehlen wir übrigens POS-Sector – eine Kassensoftware speziell für Gastro-Unternehmen, die Sie drei Monate gratis testen können.

8. Halten Sie Ihre Gäste-Datenbank aktuell und verschicken Sie Newsletter. Nicht mehr ganz neu, aber immer noch ein probates Werbemittel, ist das E-Mail-Marketing. Richten Sie einen Newsletter ein und versenden Sie in regelmäßigen Abständen interessante Informationen zu Ihrem Angebot. Sollten Sie schon jetzt wissen, dass Sie diese Regelmäßigkeit nicht realisieren können, dann lassen Sie es lieber. Sporadisch verschickte Neuigkeiten machen wenig Sinn. Treten Sie via E-Mail quasi direkt mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt und laden Sie ein zum nächsten Skatabend, Konzert, Weihnachtsbrunch, zur kommenden Vernissage oder Silvesterparty. Finden Sie darüber hinaus eine Ecke in Ihrem Restaurant, wo diese Newsletter ausliegen. Manch einer schwört immer noch auf das gute alte Papier und würde über das Online-Marketing nicht erreicht werden. Finden Sie einen Weg, der zu Ihnen und Ihren Gästen passt.

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9. Seien Sie aktiv in den sozialen Netzwerken. Einfacher, schneller und noch direkter ist die Verbreitung von Informationen über Facebook, Twitter, Google+ & Co. Doch auch hier spielt die Regelmäßigkeit eine entscheidende Rolle. Posten Sie nicht wild irgendetwas, sondern schaffen Sie sich ein System. Nutzen Sie hierfür die Wochentage. Veröffentlichen Sie beispielsweise montags die Wochenkarte für Ihren Business-Lunch, donnerstags den Veranstaltungsplan für das kommende Wochenende. Stellen Sie monatlich Ihre Kundschaft oder Mitarbeiter vor (Gast/Mitarbeiter des Monats mit Biografie, Foto etc.) oder jeden Mittwoch einen Bericht aus Ihrer Küche (z.B. Zutaten, Rezepte). Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Community mit ansprechenden und informativen Inhalten bei Laune halten, indem diese sich in Ihren Beiträgen wiederfindet und die Möglichkeit hat, Erfahrungen zu teilen und Ihr Restaurant damit weiterzuempfehlen.

10. Profitieren Sie von standortbasierten Empfehlungsdiensten, wie www.tripadvisor.dewww.restaurantfinder.de oder aber Foursquare. Tragen Sie Ihr Restaurant in diese und weitere Portale ein, um Ihren Gästen die Suche zu erleichtern und Ihren Traffic zu erhöhen. Nutzen Sie auch allgemeine Plattformen, wie www.meinestadt.dewww.dasoertliche.de oder aber www.gelbeseiten.de. Konzentrieren Sie sich jedoch vor allem auf die Anbieter für die Gastronomiebranche, denn diese geben Ihren Gästen die Möglichkeit, Kommentare über den Service, das Essen und die Atmosphäre zu schreiben und damit Meinungen zu verbreiten.

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11. Erreichen Sie Kultstatus. Machen wir uns nichts vor: Marketing-Tipps gibt es wie Sand am Meer, Restaurants ebenfalls. Wie können Sie nun aus der Masse hervorstechen? Traffic, Sternchen, Likes, Klicks … all das ist in der heutigen Zeit maßgeblich für Ihren Erfolg. Wenn Sie die vorherigen zehn Punkte berücksichtigen, sind Sie auf einem guten Weg. Aber das Sahnehäubchen fehlt irgendwie noch, oder? Die Qualität der Informationen, die Sie über das Internet verbreiten, ist letztlich entscheidend, ob Sie eine/r unter vielen sind oder eben Kultstatus erreichen. Dabei ist es vollkommen egal, ob Ihr Gastro-Unternehmen eine zünftige Bierstube, ein veganes Bistro, angesagtes Szenelokal oder klassisches Schnitzelrestaurant ist. Seien Sie authentisch in allem, was Sie tun und nutzen Sie namhafte Größen der Branche für Ihren Internetauftritt. Teilen Sie interessante Artikel von bekannten Starköchen, Trendbloggern (Foodies) oder dem DEHOGA. Holen Sie beliebte Marken auf Ihre Seite und werben Sie mit Nachhaltigkeit, Fair Trade oder Umweltschutz. Machen Sie sich Gedanken über Ihre Zielgruppe und wählen danach die Inhalte für Ihre Website und Social-Media-Profile aus.

12. Bieten Sie etwas für Empfehlungen. Niemand handelt heute uneigennützig. Deshalb ist es umso wichtiger, den Multiplikatoren in Ihren sozialen Netzwerken auch etwas zu bieten. Wenn eine treue Stammkundin und fleißige Likerin etwas bei Ihnen gewinnt, wird sie bestimmt doppelt so oft Ihr Restaurant kostenlos bewerben, indem sie darüber spricht und Ihre Beiträge auf der eigenen Seite teilt. Das Geheimnis ist die Vervielfältigung, welche in den meisten Fällen einen kleinen Anstoß benötigt. Bieten Sie beispielsweise einen Gutschein für ein Candle-Light-Dinner für zwei Personen zum Valentinstag oder aber die kostenlose Teilnahme am Sonntagsbrunch für die ganze Familie an. Koppeln Sie die Preise für Ihre Gewinnspiele immer an einen Besuch in Ihrem Restaurant. Auch die Fragen sollten sich um Ihre Location und Ihr Angebot drehen, dabei aber leicht zu beantworten sein. Achten Sie auf die Einhaltung der Termine für die jeweilige Aktion und übertreiben Sie es nicht. Mehr als drei bis fünf Gewinnspiele pro Jahr könnten den Appetit verderben.

13. Achten Sie auf Qualität. Denken Sie bei jedem Beitrag, jedem Kommentar und allem, was in Ihrem Namen online passiert, immer auf hohe Qualität und die Einhaltung der Gesetze. In unserem Beitrag „Action!“ aus der Blog-Reihe zum Video-Marketing in der Gastronomie haben wir bereits darauf hingewiesen: Das Recht am eigenen Bild ist unter anderem in den §§ 22, 23 KunstUrhG geregelt. Deshalb achten Sie jederzeit darauf, dass Sie Nahaufnahmen von Dritten nur dann veröffentlichen, wenn Sie hierfür das entsprechende Einverständnis haben. Dazu zählen im Übrigen neben Ihren Gästen auch Ihre Mitarbeiter, Lieferanten, Geschäftspartner und Familienmitglieder. Darüber hinaus sollten Sie immer im Hinterkopf haben, dass das Internet nichts vergisst. Selbst wenn Sie einen Post bei Facebook löschen, könnte dieser schon längst mehrfach geteilt worden sein. Insbesondere Fotos und Grafiken lassen sich kaum noch aus dem Netz eliminieren. Verwenden Sie ausschließlich eigene oder frei verfügbare Grafiken mit hoher Auflösung und legen Sie wert auf Niveau und akkurates Deutsch.

Schlechte Aufnahmen und miese Rechtschreibung oder Grammatik sind definitiv kein Markenzeichen.

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14. Die Königsdisziplin im Gastro-Marketing ist die Speisekarte. Hand auf’s Herz: Wie gut ist Ihre? Die Speisekarte ist Ihre Visitenkarte, Ihre Konzession, Ihre Passion! Ihre potenziellen Gäste wollen keine langweiligen und ellenlangen Angebote studieren, sondern auf einen Blick Ihre Spezialitäten finden und damit den Grund, warum sie ausgerechnet in Ihr Restaurant kommen sollen. Achten Sie auf Übersichtlichkeit, ein schlankes Angebot, modernes Design und die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Mehr zum Thema Speisekarte erfahren Sie in unserem Ratgeber „GASTRO-COACHING 2 – Basics & Essentials“.

15. Sie müssen nicht alles allein machen! Denn niemand ist Boxer und Primaballerina in einer Person. Als Gastwirt sind Sie sowieso schon ein Allrounder, weshalb es fast fahrlässig wäre, wenn Sie sich nun auch noch das komplette Online-Marketing aufhalsen. Wenn es Ihr Budget zulässt, dann engagieren Sie eine Marketingagentur oder einen Dienstleister, der sich mit Marketing, SEO-Texten etc. auskennt und mit entsprechendem Know-how für die nötige Professionalität Ihrer Internetpräsentation sorgt. Wenn Sie sich den Profi nicht leisten können, dann profitieren Sie vom Wissen und Engagement Ihres persönlichen Umfelds (z.B. Tochter, Neffe, Enkel). Naturgemäß macht es jungen Menschen mehr Spaß, sich mit dem Thema Online-Marketing zu befassen, die meisten sind auf privater Ebene bereits viel unterwegs in den sozialen Netzwerken. Oder aber Sie beziehen Ihre Mitarbeiter ein, wobei Sie hier einen entsprechenden Bonus zahlen sollten.

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Wie Sie nun im Einzelnen Ihr Online-Marketing gestalten und welche der oben genannten Punkte Sie berücksichtigen und bestenfalls umsetzen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Egal, was Sie tun, behalten Sie Ihr Ziel im Auge: die Erhöhung der Besucherzahl in der digitalen und realen Welt. Präsentieren Sie Ihre Stärken. Heben Sie sich ab von der Masse der Mitbewerber. Setzen Sie neue Trends und bleiben Sie stets informiert. Achten Sie auf Qualität und Authentizität. Kümmern Sie sich um Ihre Community.  Schaffen Sie Möglichkeiten zur Bewertung und Vervielfältigung.

Auch wenn Sie keine Ambitionen hegen für diesen „neumodischen Quatsch“, sind Sie ein wichtiger Teil des großen Puzzles. Ohne Ihre Unterstützung und Ihr Feedback werden alle Bemühungen des jeweiligen Dienstleisters für Ihre Online-Vermarktung nur zu einem gewissen Teil fruchtbar sein. Verlassen Sie sich also nur zu maximal 90 Prozent auf Ihre Marketingagentur. Seien Sie selbst ein interaktiver Zeitgenosse, denn niemand kennt sich in Ihrem Geschäft besser aus als Sie selbst.

Sie sind gerade bei der Gründung einer neuen Existenz in dieser einzigartigen Branche … oder bereits ein “alter Hase”? So oder so können Sie von unserem neuen Praxishandbuch profitieren. Alles über Marketing, Internetpräsenz, Social-Media sowie zahlreiche praktische Tipps direkt vom Gastronomen für Gastronomen finden Sie im neuen Kompaktratgeber aus der GASTRO-COACHING-Reihe – jetzt überall im Handel.

 

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